Nach dem Dunkel – ein Morgen

SOMMERKONZERT des BECHERBACHER BRÜCKENCHORES
am Dienstag, dem 6. Juni, um 18 Uhr in der St. Petri-Kirche zu Ostenfeld

Das neue Programm des Becherbacher Brückenchores besteht aus A-capella-Kompositionen vom Barock bis zur Neuzeit. Inhaltlich führt die Musik vom Dunkel der Nacht zum hellen Morgen. Peter Cornelius, Josef Rheinberger und Pablo Casals führen die Singenden und die Hörenden aus der Nacht zum Licht. Die pfingstliche Begeisterung, im Alleluja des Lobpreises, bestimmen den zweiten Teil des Konzerts mit Werken von Scheidt, Thompson und Bach.

Mit diesem Programm macht der Chor aus 50 Sängerinnen und Sängern der Region an Nahe und Glan nach Pfingsten eine Konzertreise nach Schleswig-Holstein. Den Orgelpart übernimmt Wolfgang Nickel aus Meisenheim. Zum Abschluss seiner Konzertreise besucht der Chor Nordfriesland mit einem Konzert in St. Petri zu Ostenfeld. 

Der Becherbacher Brückenchor, 1982 von Mechthild Mayer mit jungen Menschen aus Dörfern und Städten an Nahe und Glan und vom Hunsrück gegründet, trägt den Namen des Gemeindehauses der Evangelischen Kirchengemeinde Becherbach bei Kirn, BRÜCKE. Der Name wurde Programm. Chor- und Begegnungsreisen führten zu anderen Konfessionen, Völkern und Ländern – nach Skandinavien, ins süd- und osteuropäische Ausland, z.B. zu den ausblutenden Siebenbürger Gemeinden in Rumänien. Konzert- und Begegnungsreisen führten nach Israel, mit Händels Messias nach Namibia und Südafrika sowie zu den vor 200 Jahren aus Becherbach Ausgewanderten nach Brasilien. In Lissabon sowie in Palermo und Monreale waren die Konzerte von der Zusammenarbeit mit einem portugiesischen bzw. sizilianischen Hochschulorchester geprägt.
J.S. Bachs H-Moll Messe krönt in der Chorbiographie die Reihe der Oratorien-Aufführungen aus Barock, Klassik und Romantik. Europaweit bekannte Solisten und das renommierte Barockorchester L’arpa festante musizierenmit dem Becherbacher Brückenchor unter Leitung von Mechthild Mayer das bedeutendste musikalische Werk des Barock – das Vermächtnis des großen Thomas-Kantors Johann Sebastian Bach.

Die Gründerin und Leiterin des Chores, Mechthild Mayer, wurde als frühes Mitglied der Gächinger Kantorei von Helmuth Rilling inspiriert. Sie fördert und prägt seit Gründung des Chores der Ev. Kirchengemeinde Becherbach 1969 und ihrer Zeit als Kantorin der Ev. Kirchengemeinde Kirn die musikalische Ausbildung und die Chorarbeit der Region an Nahe und Glan. Mit der ehrenamtlichen Arbeit des Becherbacher Brückenchores wirkt sie weit über die Grenzen des kleinen Dorfes hinaus. 2017 hat ihr die Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. 

Der Eintritt ist frei. Die Kollekte dient der Finanzierung der Chorreise.

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