{"id":881,"date":"2013-02-14T16:36:06","date_gmt":"2013-02-14T15:36:06","guid":{"rendered":"http:\/\/kirche-ostenfeld.de\/wordpress\/?p=881"},"modified":"2013-02-14T16:37:50","modified_gmt":"2013-02-14T15:37:50","slug":"das-kostbarste-geschenk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kirche-ostenfeld.de\/wordpress\/archives\/881","title":{"rendered":"Das kostbarste Geschenk"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nein paar Wochen ist das neue Jahr nun schon alt, das meiste ist aber wohl so geblieben, wie es war. Alltag ist Alltag. <!--more-->In Umfragen vor ein paar Monaten hatte ein Gro\u00dfteil der Befragten erl\u00e4utert, dass sie im neuen Jahr entspannter, bewusster, weniger gehetzt leben wollten. Aufmerksamer sein f\u00fcr die kleinen Dinge. Und barmherziger mit sich selbst.<br \/>\nVielleicht wollen Sie das ja auch.<\/p>\n<p>Ein guter Vorsatz. Und ein wichtiges Vorhaben, in einer Welt, die auch bei uns und im L\u00e4ndlichen mit hohem Tempo unterwegs ist. \u201eAlle haben immer mehr und mehr vor\u201c, sagte gestern gerade jemand, \u201ees wird irgendwie immer schwieriger, Verabredungen, zu treffen.\u201c Verabredungen miteinander. Und auch mit sich selbst. Verabredungen mit der besten Freundin, die leider inzwischen weit weg wohnt. Verabredungen mit den eigenen Walking-St\u00f6cken.<\/p>\n<p>Und: Verabredungen geistlicher Art \u2013 mit Gott. Ich glaube, das ist eine gute und wichtige Sache, auch geistlich zu leben. Der Gottesdienst kann ein Ort daf\u00fcr sein.<\/p>\n<p>Eher wenige der gut 2.300 Menschen, die zu unserer Kirchengemeinde geh\u00f6ren, besuchen den Gottesdienst an einem normalen Sonntag, einige nutzen das Angebot des Taiz\u00e9-Abendgebets, das noch bis Ende M\u00e4rz am Freitagabend stattfindet. Die meisten aber bleiben zu Hause.<\/p>\n<p>Sehr viele Leute haben diesen so traditionellen und \u00fcberlieferten Termin, diese uralte Weise, dem Sonntag eine sonnt\u00e4gliche Gestalt zu geben, \u00fcbrigens durchaus auf dem inneren Plan \u2013 und oft begegnen mir Menschen fast entschuldigend und erz\u00e4hlen gleich als erstes: \u201eNaja, so ein Kirchg\u00e4nger bin ich nicht, aber &#8230;\u201c<br \/>\nEben: Aber. Die Sehnsucht ist wohl gro\u00df \u2013 so denke ich dann manchmal. Denn es muss sich ja niemand bei der Pastorin entschuldigen, wenn er sich eine Verabredung mit Gott entgehen l\u00e4sst.<br \/>\nAlles zu wenig ansprechend? Alles zu oll? Wer wei\u00df. Fremd ist sicherlich vieles in den alten Gottesdienstformen, gerade, wenn man es nicht so oft erlebt. Mit den Konfirmanden entdecken wir gerade, dass die Liturgie zu klingen beginnt, wenn man sich da ein bisschen hineinfriemelt. Vorne im Gesangbuch ist \u00fcbrigens alles abgedruckt\u2026<br \/>\nUnd dann gibt es in unserer Gemeinde ja auch eine ganze Bandbreite, <em>verschiedener<\/em> Gottesdienstangebote: Taiz\u00e9 \u2013 mit vielen Kerzen, Liedern und in gro\u00dfer Stille. FamilienKirche f\u00fcr alle Generationen, Gottesdienste mit viel Musik, mit Beteiligung der Gottesdienstgruppe, einen Gottesdienst zum Weltgebetstag, zu Himmelfahrt ein Gottesdienst-Spaziergang in der Natur. Das lie\u00dfe sich noch fort-f\u00fchren \u2013 allein f\u00fcr dieses Jahr &#8230;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, lassen Sie sich ver-f\u00fchren: von Ihren guten Ideen f\u00fcr ein neues Jahr, von der Sehnsucht nach einem ruhigeren und bewussteren Leben. Leben Sie ruhig geistlicher \u2013 und g\u00f6nnen Sie sich mal wieder einen Gottesdienst!<\/p>\n<p>Ihre Pastorin<br \/>\nAnnkatrin Kolbe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, ein paar Wochen ist das neue Jahr nun schon alt, das meiste ist aber wohl so geblieben, wie es war. 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