{"id":1608,"date":"2014-10-20T23:28:15","date_gmt":"2014-10-20T22:28:15","guid":{"rendered":"http:\/\/kirche-ostenfeld.de\/wordpress\/?p=1608"},"modified":"2014-12-17T23:30:19","modified_gmt":"2014-12-17T22:30:19","slug":"stattlich-mit-inneren-schatzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kirche-ostenfeld.de\/wordpress\/archives\/1608","title":{"rendered":"Stattlich mit inneren Sch\u00e4tzen"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Jahr f\u00fchrte uns der letzte \u201eBlick \u00fcber den Tellerrand\u201c am Mittwoch, dem 10. September, zur St. Marien-Kirche in Hattstedt. Wir betraten das gepflegte Kirchen- und Friedhofsgel\u00e4nde durch einen imposanten wei\u00dfen Stegel.<\/p>\n<p><!--more-->Pastor J\u00f6rn Jebsen informierte uns so umfangreich \u00fcber das Bauwerk und die inneren Sch\u00e4tze, dass ich das nur teilweise wiedergeben kann. Die St. Marien-Kirche hat eine hervorragende Akustik, so dass wir alle die interessanten Ausf\u00fchrungen gut verstehen konnten. Sie ist ungef\u00e4hr 800 Jahre alt und eine der \u00e4ltesten und stattlichsten Kirchen im s\u00fcdlichen Nordfriesland und konnte daher fr\u00fcher auch als Seezeichen f\u00fcr die Schifffahrt dienen. Sie ist mehrfach nach Westen erweitert und erh\u00f6ht worden, was man an dem abgestuften Kirchenschiff erkennen kann. Auff\u00e4llig sind die verschieden farbigen Au\u00dfenw\u00e4nde: An der langen Nordwand sind die roten Backsteine sichtbar, w\u00e4hrend der gr\u00f6\u00dfte Teil der langen S\u00fcdwand einen wei\u00dfen Anstrich hat. An der Westseite des Turmes sind noch gro\u00dfe alte Granitquader vorhanden. Fr\u00fcher waren der Turm und das \u00fcbrige Dach mit Holzschindeln gedeckt. Aber durch Blitz und Sturm gab es h\u00e4ufig gro\u00dfe Sch\u00e4den, so dass der Turm und das Kirchenschiff 1986 einheitlich mit Kupfer eingedeckt worden sind, das im Laufe der Zeit eine sch\u00f6ne gr\u00fcne Farbe bekommen wird.<\/p>\n<p>Die inneren Sch\u00e4tze: Reiche Hattstedter B\u00fcrger haben immer viel f\u00fcr ihre Kirche gespendet, vor allem im 17. Jahrhundert: Die gro\u00dfen sehr alten Kronleuchter, drei Epitaphe, zwei schwere Messingleuchter f\u00fcr den Altar, die Kanzel und den Schalldeckel mit wertvollen Schnitzereien. In der Mitte des Altarraumes steht ein gro\u00dfes Taufbecken aus Bronze, das von den vier Evangelisten getragen wird. Der reich verzierte Fl\u00fcgelaltar zeigt vor einem blauen Hintergrund mehrere biblische Szenen. Die B\u00e4nke haben besondere Gest\u00fchlswangen, die alle verschiedene Engelsdarstellungen zeigen. Auf der Westempore befindet sich eine Marcussen-Orgel, die von der Sparkasse Hattstedt gestiftet wurde.<\/p>\n<p>Der Dichter Theodor Storm war h\u00e4ufig in Hattstedt zu Gast und kannte sich dort gut aus. Er hat so manche \u00d6rtlichkeit (z.B. die Kirche) und Person im \u201eSchimmelreiter\u201c, in \u201eAquis submersus\u201c und in anderen Novellen beschrieben.<\/p>\n<p>Unsere R\u00fcckkehr nach Ostenfeld unterbrachen wir in der Mildstedter Lamberti-Kirche, wo wir zum Saison-Ende mit unserer Pastorin Annkatrin Kolbe einige Lieder sangen und mit einem R\u00fcckblick auf die vorherigen drei Ausfl\u00fcge (Gelting, Husumer Kloster, Vollerwiek) und mit einer Andacht einen sehr sch\u00f6nen Abschluss erlebten.<\/p>\n<p>Ingeburg Backsen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Jahr f\u00fchrte uns der letzte \u201eBlick \u00fcber den Tellerrand\u201c am Mittwoch, dem 10. September, zur St. Marien-Kirche in Hattstedt. 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