{"id":1227,"date":"2013-10-26T10:24:07","date_gmt":"2013-10-26T09:24:07","guid":{"rendered":"http:\/\/kirche-ostenfeld.de\/wordpress\/?p=1227"},"modified":"2013-11-27T10:38:13","modified_gmt":"2013-11-27T09:38:13","slug":"blick-uber-den-tellerrand-jubek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kirche-ostenfeld.de\/wordpress\/archives\/1227","title":{"rendered":"Blick \u00fcber den Tellerrand: J\u00fcbek"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/kirche-ostenfeld.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Juebek_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1238\" title=\"Juebek_01\" src=\"https:\/\/kirche-ostenfeld.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Juebek_01-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kirche-ostenfeld.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Juebek_01-300x225.jpg 300w, https:\/\/kirche-ostenfeld.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Juebek_01.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Unsere letzte Fahrt in diesem Jahr f\u00fchrte uns im September nach J\u00fcbek in eine zwar kleine, aber besonders sch\u00f6ne Kirche. Man muss schon genau hinsehen, um sie zu finden. <!--more--><\/p>\n<p>Sie hat keinen hohen Turm. Sie ist ein kleiner achteckiger Zentralbau in Backstein mit einem Zeltdach. Auf der Spitze steht eine offene Laterne, in der die Glocke h\u00e4ngt. Dar\u00fcber befindet sich ein zwiebelf\u00f6rmiges Dach aus gr\u00fcnem Kupfer.<\/p>\n<p>Wir wurden von zwei Damen erwartet, einer Kunsthistorikerin und einer Kirchenvorsteherin, die uns ausf\u00fchrlich die Entstehungsgeschichte des Geb\u00e4udes erkl\u00e4rten: Vor 100 Jahren wurde die Kapelle von dem Architekten Wilhelm Voigt nach den neuen Vorstellungen der Heimatschutz-Architektur gebaut. Es gab 1903 einen Aufruf zur Gr\u00fcndung eines Heimatschutzbundes, der die \u00fcberlieferte l\u00e4ndliche und b\u00fcrgerliche Bauweise pflegen und erhalten sollte.<\/p>\n<p>1907 erlie\u00df Kaiser Wilhelm ein Gesetz gegen die Verunstaltung von Ortschaften und Landschaften. Denn im 19. Jahrhundert begann das Zeitalter der Erfindungen und Technisierung: Dampfmaschine, Elektrizit\u00e4t, Chemie usw. Au\u00dferdem galt seit 1860 die Gewerbefreiheit, in deren Folge u.a. Baugewerksschulen entstanden. Aus dem individuellen Handwerk entwickelte sich zum Teil eine fabrikm\u00e4\u00dfige Industrie. Dagegen wandte sich die Heimatschutz-Architektur, die nur bisher orts\u00fcbliche Baumaterialien verwenden wollte: rote Ziegelsteine, wei\u00dfe quadratische Sprossenfenster und kupfergr\u00fcne Farbe f\u00fcr Gauben und T\u00fcren.<br \/>\nNach dem Zweiten Weltkrieg war der Heimatschutz kein Thema mehr, vielmehr suchten die Architekten Anschluss an den modernen internationalen Stil aus Beton und Glas.<\/p>\n<p>Die J\u00fcbeker Kirche hat einen achteckigen Grundriss. Gegen\u00fcber der Eingangsseite befindet sich der Altar, dar\u00fcber wie ein kleiner Balkon die Kanzel. Links und rechts f\u00e4llt durch jeweils drei gro\u00dfe wei\u00dfe Sprossenfenster sehr viel Licht in den weiten Raum, was durch die wei\u00dfen W\u00e4nde und die hohe Kuppel noch verst\u00e4rkt wird. Die acht Ecken werden durch acht auf Podesten stehende wei\u00dfe S\u00e4ulen betont. Der Altarbereich ist durch eine Stufe erh\u00f6ht und damit vom \u00fcbrigen Raum abgegrenzt.<\/p>\n<p>Zum Geburtstag nach 100 Jahren ist die Kirche renoviert worden mit sehr dezenten warmen Farbt\u00f6nen, die die besondere Architektur betonen und einen gem\u00fctlichen Eindruck erwecken.<br \/>\nZum Abschluss dieses Ausfluges gab es Kaffee oder Tee und Kuchen in dem nahegelegenen \u201eCaf\u00e9 mit Stiel\u201c, das einer G\u00e4rtnerei angegliedert ist. In dem weitl\u00e4ufigen Geb\u00e4ude gab es au\u00dfer Blumen und Pflanzen noch so mancherlei zu sehen und zu kaufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Ingeburg Backsen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere letzte Fahrt in diesem Jahr f\u00fchrte uns im September nach J\u00fcbek in eine zwar kleine, aber besonders sch\u00f6ne Kirche. 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