Offene Türen

Haben Sie schon einmal vor verschlossenen Türen gestanden? Nicht etwa vor denen, hinter denen niemand war, um Einlass zu gewähren, sondern vor solchen Türen, an denen man Ihnen keinen Einlass gewähren wollte, Sie nicht dabeihaben wollte und Sie abgewiesen hat! Wo Sie vor sprichwörtlich verschlossenen Türen standen! Das Gefühl, abgewiesen zu werden, kann weh tun!

Viele Türen bleiben auch in diesen Tagen verschlossen, zumindest für diejenigen, die keinen entsprechenden Nachweis dabeihaben. Aber auch im übertragenen Sinne. Gesichter bleiben hinter Masken verborgen. Eine herzliche Umarmung, das Reichen der Hände sind in diesen Tagen eher unerwünscht – und doch so nötig.

Wie gut tut es, wenn da jemand ist, dessen Tür uns immer offensteht, bei dem es keine Maskenpflicht und kein Abstandgebot gibt. „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Johannes 6,37)

Jesus lädt uns zu sich ein und wir dürfen zu ihm kommen. Ganz ohne Vorbedingungen, sondern einfach so, wie wir sind. Jesus fragt nicht danach, wer oder was wir sind. Bei ihm können wir zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen und so gestärkt wieder in unseren Alltag zurückkehren.

Und hier können wir diese Tür für andere Menschen werden, indem wir unsere Herzen und Ohren für sie öffnen. Uns in die Menschen hineinfühlen, die uns vielleicht jetzt gerade ganz nötig brauchen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und euch viele solcher offenen Türen und wünsche ein frohes und gesegnetes neues Jahr.
Ihr und euer Pastor
Sven Rehbein 

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